Hardware #3 – Diktiertechnik

Diktiertechnik

Heute wollen wir uns mit Diktiergeräten und diversem Zubehör dazu beschäftigen.

Diese netten Tools sind vielen aus den Saw-Teilen bekannt

Ebenfalls aus der Filmwelt wissen wir aber, dass vor allem

  • Ärzte zur Dokumentation von Eingriffen
  • Anwälte zur Dokumentation von Tatherhängen
  • und Journalisten zum Interviewn

Diktiergeräte nutzen, um Informationen zu sammeln. Diktiergeräte haben im Gegensatz zu Zettel und Stift diverse Vorteile:

  • die Notizen sind schneller gemacht, als wenn man sie aufschreiben würde
  • man kann die  Notizen anfertigen, während man eine Arbeit verrichtet (also die Hände nicht frei hat)
  • man hat all seine Notizen übersichtlich in einem Gerät und kann sie daher nicht so leicht verlieren, außerdem kann man sie digital bearbeiten
  • Mit Software wie beispielsweise Dragon Naturally Speaking ist es möglich, die gesprochenen Notizen in Text umzuwandeln
das ist der Grund, wieso ich mir jetzt beispielsweise so ein Ding zugelegt habe. Heutzutage nutzt man aber am besten nicht mehr die veralteten Kassetten-Dinger, sondern nutzt digitale Voice Recorder, die also das Gesprochene als .mp3-Datei aufzeichnen. Zunächst sollten wir vielleicht klären, welche Modelle empfehlenswert sind. Grundsätzlich gibt es hier eine gute Übersicht empfehlenswerter Geräte sämtlicher Preisklassen. In der Regel empfehle ich, nicht unterhalb von 50 € zuzuschlagen – die Geräte haben meist eine schlechte Aufzeichenqualität bzw. einen schlechten Geräuschfilter oder vermissen Funktionen wie etwa eine TimeCode-Anzeige. Ab 60 € kann man in der Regel zuschlagen, man sollte sich halt vielleicht noch über die bereits existenten Kundenmeinungen zum Produkt über mögliche Nachteile im Vergleich zu teureren Modellen erkundigen – meistens fallen diese aber nicht ins Gewicht. Die Features für teure Produkte ab 100 € aufwärts sind meist nur für Profis interessant.

Für all jene unter euch, die nicht allzu viel Geld ausgeben wollen, aber trotzdem Interesse an einem Diktiergerät haben, denen lege ich das olympus VN 8700PC nahe. Es lohnt sich aber definitiv, auch die anderen Alternativen zu betrachten.

Um das Diktiergerät universell einsetzen zu können, bedarf es eventuell noch etwas Zubehör.

Nehmen wir beispielsweise an, ihr seid Student an einer Uni und wollt eure Vorlesungen aufzeichnen. Leider ist das integrierte Mikrofon des Diktiergeräts meist entweder nicht stark genug, um den Vortrag des Dozenten aufzuzeichnen, oder so stark, dass sämtliche NEbengeräusche den Vortrag des Dozenten übertönen. Die Lösung bringt ein sogenanntes Richtmikrofon, denn es nimmt primär nur jene Töne auf, die aus der Richtung kommen, in der das Mikrofon gerichtet ist – Nebengeräusche werden, wenn überhaupt, nur noch aufgrund des sekundären Halls aufgezeichnet. Das bedeutet, ihr habt später eine viel bessere Ausbeute. Ein solches Exemplar ist etwa das Olympus ME-32.

Für Notizen nebenbei empfiehlt es sich auch, ein Mikrofon aufzustecken, da sämtliche Diktiergeräte im Preisbereich unterhalb von 100 € leider dazu neigen, bei schneller Bewegung zu rauschen. Dem kann man mit einem Rauschunterdrückungs-Mikrofon etwas abhilfe verschaffen.

Die meisten Festnetztelefone sowie auch Smartphones bieten mittlerweile einen Klinkenanschluss. Dieser kann von einem sogenannten Telefonmitschnittsadapter dazu genutzt werden, um ein Telefongespräch aufzuzeichnen. Dabei sei jedoch der rechtliche Aspekt betont:

In Deutschland ist das Mitschneiden von Telefongesprächen ohne Zustimmung des Gesprächspartners verboten!

Dennoch scheint dies bei Zustimmung des Partners ein interessantes Feature zu sein, weshalb ich es nicht unerwähnt lassen wollte.

Für das Aufzeichnen von Gesprächen ebenfalls interessant sind Ansteckmikrofone für Kleidung oder Krawatte. Zum Aufzeichnen von Firmenmeetings und Konferenzen gibt es spezielle Konferenzmikrofone. Diese lassen sich durch Zusammenstecken erweitern, so dass man quasi mit einem Diktiergerät mehrere Konferenztische aufnehmen kann.

Ich hoffe, ich habe euch einen kleinen Einblick geben können und euch die Möglichkeiten von Diktiergeräten näher gebracht. Bitte nehmt zur Kenntnis, dass es auch Produkte anderer Hersteller gibt als die, die ich hier verlinkt habe.

 

Alternative: Smartphones

Selbstverständlich sind Smartphones heutzutage eine gute Alternative zu Diktiergeräten – weil es für diese entsprechende Aufzeichnungssoftware gibt. Ihr solltet euch eben informieren, ob die entsprechende Zusatzhardware – wie etwa ein Richtmikrofon – auch zum Smartphone kompatibel ist. Ein Smartphone ohne Richtmikrofon taugt zum Aufzeichnen von Vorträgen in der Regel genau so wenig wie ein Diktiergerät ohne Richtmikrofon – informiert euch hier also vorab, ob das Smartphone in eurem speziellen Fall als vollwertiger Ersatz taugt.

So long

Freak Out!

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Über dafrk

IT Consultant in den Bereichen SAP, SAP HANA, Internet of Things, Digital Transformation und IT Security
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