Motivation #3 – Inspiration

In der Kategorie Motivation will ich nichts anderes, als euch zu motivieren
 

In diesem Posting geht es um.

Inspiration

Der Fähigkeit, aufgrund von Beobachtungen Ideen zu entwickeln.

Es kann desöfteren vorkommen, dass ihr eine Idee habt. Das ist was Gutes. Für diese Idee fehlt euch aber noch das gewisse Etwas, das Sahnehäubchen auf der Torte oder die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Es fehlt einfach noch eine Zutat. Künstler holen sich in dieser Phase ihres Werks Etwas, dass man Inspiration nennt. Dazu bedient man sich schöner Beispiele aus dem Alltag oder aus anderen Werken – nicht um sie zu kopieren, sondern um durch sie auf die nötige Eingebung zu kommen, wie man sein eigenes Werk noch ergänzen könnte.

Das kann euch bei vielen Sachen passieren, nehmen wir einmal an, ihr wollt:

  • eine Abschlussarbeit schreiben (Master-Arbeit oder Ähnliches)
  • eine Projektdokumentation schreiben, die bewertet wird
  • eine Firmenpräsentation halten, die eure Mitarbeiter bewegen soll
  • ein Gedicht / einen Roman etc. schreiben
  • einen Song schreiben
  • eine Erörterung oder einen Aufsatz schreiben
  • einen Fanfilm / Kurzfilm drehen
  • ein Flash-Video erstellen
  • ein Digital Painting malen / ein Gemälde malen
  • einen Song mixen / remixen / zwei Songs ineinandermischen

Man kann dies zusammenfassen mit: Ihr wollt kreativ sein und mit dieser Kreativität etwas schaffen. Ein Werk, dass andere Leute gerne ansehen. Dazu bedarf es erstmal

Dem Bewusstsein, dass man durch andere Dinge inspiriert werden kann.

Ich denke, das kriegen wir allein durch die Tatsache schon relativ gut hin, dass ihr euch diesen Artikel durchlest. Es geht hierbei darum, dass ihr mit einer ganz anderen Motivation künftig an Kunst oder kreativem Werken rangeht, wie bisher. Wenn ihr eine Zeitungskolumne lest, dann werdet ihr weiterhin, wie bisher

  • das Werk an sich genießen
  • euch selbst und eure persönliche Meinung zu dem Thema schulen

aber, ihr werdet weiterhin

  • auf stilistische / rhetorische Mittel achten
  • auf kreativen Wortschatz achten
  • auf die Absichten des Autors hinter seinem Text achten
  • auf besonders schöne Formulierungen achten

usw.

und eine solche erhöhte Auffassungsgabe lässt sich auf jedes kreative Werk anwenden:

  • Songs und (Re)Mixes davon
  • Flash-Filme
  • Romane
  • Gedichte
  • Filme
  • Games
  • Reports / Berichte
  • Kolumnen / Kommentare / Glossen
  • Blogeinträge 🙂
  • Dialoge / Theateraufführungen
  • Zeichnungen / Wallpapers / Gemälde / Bilder etc.
  • Wohneinrichtungen
  • Architektur
  • Geschmack und Aufmachung von Essen und Trinken
  • diverse Internetwerke, wie etwa Audiocomments / Screencasts / Wikis / Forenbeiträge usw.

Ich glaube, wenn ihr es einmal ausprobiert, dann merkt ihr erst, was für Türen und Tore ihr euch dadurch überhaupt öffnet. Ihr entfernt euch von dem Couch-Potato, der teilweise nicht mal mehr die Story bei einem komplizierten Film kapiert, sondern ihn nur wegen der Action-Szenen ansieht. Dafür werdet ihr zu einem richtigen Analytiker, zu einem Genießer. Das ist ungefähr so wie bei einem Weintrinker: Nur der wirkliche Weinliebhaber und -kenner wird einen guten Wein richtig zu schätzen wissen – einen kostbaren Wein einem „Penner von der Straße“ zu geben dagegen wäre reine Verschwendung, er würde ihn einfach so runterstützen – man sagt dazu auch, man wirft Perlen vor die Säue. Ihr lernt durch dieses analytische Vorgehen also erst richtig, die kleinen Freuden des Lebens zu genießen.

Wie man damit anfängt

Nun, zu allererst muss man damit anfangen, Kunst überhaupt „zu konsumieren“. Dazu gehört auch der Wille dazu, sich der „künstlerischen Gilde“ anzuschließen.

  • Unterstützt künstlerisches Tun, sofern es euch möglich ist
  • lobt andere für ihre Werke, vor allem dann, wenn sie euch gefallen
  • Wenn euch die Werke anderer nicht gefallen, gebt ihnen aktiv Tipps dabei, wie sie euren Geschmack beim nächsten mal besser treffen können und sagt ihnen, warum es euch diesmal nicht gefallen hat.
  • Schätzt den Aufwand, den andere dafür betreiben, euch (möglicherweise sogar kostenlos) zu unterhalten.

Und zum konsumieren hier nur ein paar Tipps. Neben dem üblichen, wie etwa Musik hören, Filme angucken und Bücher lesen, was ziemlich offensichtlich, erscheint, gibt es noch viele weitere Möglichkeiten

  • lest Blogs (abgehakt ^^)
  • hört Podcasts
  • folgt Linking-Communities wie etwa StumbleUpon oder Pinterest. Auch irgendwelche Portale, bei denen viele freie Medien gepostet werden, wie etwa Newgrounds eignen sich gut. Es gibt auch Portale, bei denen wir freie Musik gepostet usw.
  • Nach Fanvideos kann man sich auch öfters mal umsehen
  • In Sachen Games gibt es immer wieder sehr gute Custom-Kampagnen, Maps oder Mods, die teilweise eine Story und Aufmachung haben, die einem kommerziellen Werk ebenbürtig ist.
  • Auch in Sachen Musik gibt es oft freie Alternativen, wie etwa Rappers.in
  • Es gibt auch freie Romane, sehr beliebt sind etwa Blogromane, einfach mal googeln.
  • Gedichte findet man überall im Internet
  • sehr aufschlussreiche sind auch oftmals Zitate von berühmten Personen, die auch auf diversen Portalen gesammelt werden. Auf AbuseMySkill beispielsweise gibt es links unten ein Anecdotes-Panel, bei dem ich viele Zitate berühmter Persönlichkeiten, Wissenschaftler und Zitate aus Medien gepostet habe.
  • in Zeitungen gibt es teilweise echt gelungene Artikel, aber auch Kolumnen, Kommentare und Glossen, die ihr euch unbedingt „reinziehen“ solltet. Ich empfehle beispielsweise das Streiflicht der Süddeutschen Zeitung, da erlebt ihr journalistischen Scharfsinn, wie ihr ihn in Boulevard-Blättern selten zu Gesicht bekommt.

Wie man es ausbaut

Versucht, auf immer mehr Feinheiten in den Medien zu achten, Beispiel Film:

  • Kameraführung und Schnitt
  • Charakterentwicklung, Psyche der Figuren
  • Tricks und Finten oder Manipulationen, welche die Figuren einsetzen
  • Musikalische Untermalung / Soundeffekte
  • Einsatz von Licht und Schatten

und so weiter.

Wie man die Inspiration nutzt

Am besten sammelt ihr, was euch inspiriert. Richtet euch irgendein Portal ein, wo ihr nur eure analytischen Kenntnisse sammelt, die ihr über bestimmte Medien gewonnen habt. Denkbar wäre etwa eine Wiki, ein Blog, Notizen in Evernote usw. Sammelt die Erkenntnisse, die ihr gewinnt, was euch besonders gefallen hat, und greift darauf zurück, wenn ihr mal selber etwas in der Richtung machen wollt.

Zusammenfassung

Ich hoffe, ich konnte euch dazu inspirieren, eurer Inspiration künftig freien Lauf zu lassen. Wie bereits erwähnt können diese Anstrengungen dazu führen, dass ihr das Leben an sich besser zu schätzen wisst, weil ihr die kleinen Dinge nun besser an euch heran lasst. Außerdem seid ihr in Zukunft ein hoch angesehener Gesprächspartner, weil eure geschulten, analytischen Fähigkeiten immer für ordentlich Zündstoff in einer hitzigen Diskussion über einen Film / einen Song / einen Roman usw. sorgen. Wer weiß, vielleicht werdet ihr eines Tages dadurch Journalist im Feuilleton einer angesehenen Zeitschrift.

 

So long

Freak Out!

 

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Über dafrk

IT Consultant in den Bereichen SAP, SAP HANA, Internet of Things, Digital Transformation und IT Security
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