Motivation #2 – aktiv sein

In der Kategorie Motivation will ich nichts anderes, als euch zu motivieren.
 

Heute befassen wir uns mit dem Thema

Aktiv sein

Aktiv sein heißt für mich, seine Zeit effektiv zu nutzen und das Leben in vollen Zügen zu genießen. Das Leben in vollen Zügen genießen ist für mich dabei nicht faulenzen, sondern Arbeit, die wirklich Spaß macht – sozusagen der beste Job der Welt. Aktiv ist, wer seinen Körper, seinen Gest und allgemein sein Leben weiterentwickeln will und dafür ständig etwas tut.

Ich persönlich habe hierfür die „6 magischen Bereiche des Lebens“ zusammengetragen.

  • Zwischenmenschliches – darunter fallen Familie, Freunde und Liebe
  • Berufliches – Karriere, Arbeitsumfeld, „Spaß an der Arbeit haben“
  • Gesundheit – die Abwesenheit von Krankheit
  • Freizeit – ein ausgeglichenes Freizeitprogramm, bestehend aus Hobbys, an denen ihr Freunde habt
  • Geistige Fitness – ein anspruchsvoller, wissbegieriger Geist, der ständig gefördert wird. Eine ausgeglichene Psyche ohne Stress und Depressionen.
  • Körperliche Fitness – Ein fitter Körper, der ständig gefördert wird.

Die meisten dieser 6 Bereiche greifen ineinander über, beispielsweise Körperliche Fitness und Gesundheit, oder Freizeit und Zwischenmenschliches, weil man die meisten Hobbys mit Freunden ausübt. Und genau so soll es ja auch sein, je mehr dieser 6 großen Bereiche man über eine einzige Aktivität verbessern kann, umso besser.

Damit wir diese 6 Bereiche unseres Lebens verbessern könnten, braucht es Motivation. Das Handwerkszeug dafür – die Selbstdisziplin, den Tatendrang und den Kampfgeist – das haben wir bereits in einem vorangegangenen Post herausgearbeitet. Jetzt geht es um die praktische Umsetzung.

Zwischenmenschliches

Um diesen Bereich zu verbessern, muss man mit Menschen zu tun haben, und das gerne. Grundlegendes Handwerkszeug dazu gibt es beispielsweise in meiner Kategorie Soziale Intelligenz sowie in Daniel Golemans gleichnamigem Meisterwerk. Im Grunde genommen ist das Geheimnis wie überall auf der Welt jedoch: Übung. Das bedeutet, dass ihr es möglichst oft mit Menschen zu tun haben solltet, sprich möglichst oft mit welchen im Kontakt sein solltet. Die selben Möglichkeiten, die euch beim Trainieren eurer „People Skills“ helfen, sind auch die selben Anwendungen, um überhaupt erst einmal so etwas wie neue Freunde zu gewinnen.

  • Tretet einem Verein bei
  • besucht Kurse
  • geht in Clubs/Bars etc.
  • besucht öffentliche Veranstaltungen wie Messen, Ausstellungen, Musikevents oder andere Festivals.
  • übt ein Hobby aus und geht da hin, wo es ausgeübt wird (beispielsweise im Jibbing Gebiet eines Wintersportgebiets, wenn ihr gerne Freestyle-Snowboarder seid)
  • übt eine künstlerische Tätigkeit aus (Musiker, Journalist etc.), und lernt eure Kritiker und Fans kennen.
  • Übt einen Job aus, bei dem ihr viel mit Menschen zu tun habt (Fitness Trainer, Barkeeper, Surflehrer, Sprachlehrer u.v.m.) – auch hier ergibt sich oftmals eine nette Bekanntschaft.
  • Sucht euch eine Online-Community, die sich regelmäßig im Real Life trifft (großes oder sehr kleines Board, Clan

Das alles ist den meisten Menschen bewusst, das Problem ist, dass sie diese Chancen nicht wahr nehmen, obwohl es ihnen bewusst ist. Unterschwellig macht man sich immer Gedanken darüber, dass man doch

  • dabei letzten Endes doch keine Leute kennen lernt
  • keine neuen Leute kennen lernen muss, weil man ja eh schon genug Leute kennt, mit denen man regelmäßig was machen kann.
  • es außerdem nicht auf Quantität der Freunde ankommt, sondern auf die Qualität

zunächst einmal, ihr wisst, was ich meine: diese drei „Ausreden“ sind typische Anzeichen für mangelnde Motivation, Tatendrang, Kampfgeist, wie wir im ersten Post bereits herausgearbeitet haben. Es handelt sich beispielsweise um „Zweifel an der Effizienz“ und um „Angst vor dem Versagen“.

Und weiterhin bin ich der Meinung, dass die Menge der Freunde durchaus die Qualität positiv beeinflussen kann. Es stärkt nämlich die Vielfalt. Mal ganz ehrlich: Macht ihr alles, was euch im Leben Spaß macht, immer mit ein und derselben Person? Viele von euch werden jetzt wahrscheinlich nein sagen, denn in einem Freundeskreis gibt es beispielsweise

  • den Sportbegeisterten, der mit einem sämtliche Fitness-Programme durchzieht
  • das lernwillige Genie, das mit einem selber eine Lerngruppe aufmacht
  • der Partylöwe, den man jedes Wochenende zum Weggehen mit einpackt.
  • den Urlauber,  mit dem man regelmäßig in Urlaub fährt
  • den Vereinskollegen, den man nur im Verein und an den Geburtstagen sieht.

All diese „Freundestypen“ sind einzigartig. Es sind liebenswürdige Menschen, die wir über die Jahre kennen und schätzen gelernt haben – wir mögen sie – und sie mögen uns. Wie kann es also schädlich sein, seine Vielfalt an netten Menschen, die man selbst kennt, weiter auszuweiten? Das einzige, was passieren kann, ist dass sich einer der bisherigen Personen vernachlässigt fühlt, aber ganz ehrlich, dieses Problem ist ein Segen, der es wert ist, erreicht zu werden – wenn sich irgendwann die Leute darum reißen, mit einem selber etwas zu unternehmen.

Wichtig dabei ist, dass wir diese Leute wenn möglich wirklich in unseren Freundeskreis einschließen sollten, wenn es geht. „Bekannte“ sind eine nette Dreingabe, aber nur mit Freunden zusammen kann man später wirklich viel miteinander unternehmen, bei Bekannten reicht es oftmals nur für nette Pläuschchen, wenn man sich beim Weg gehen, im Verein oder in der Arbeit trifft. Dazu gehört natürlich, dass wir

  • nett sind / sozial intelligent sind
  • eine positive Ausstrahlung haben
  • zeigen, dass wir auch etwas zu geben haben, und nicht nur von anderen nehmen. Zeigen, dass wir den Anderen nicht ausnutzen wollen.
  • eventuell sogar die ersten Schritte machen
  • vermitteln, dass man mit uns Spaß haben kann.
  • uns nach außen hin gut verkaufen.

Viele Leute machen den Fehler, dass wenn sie neue Leute kennen lernen, sie immer nur nach etwas fragen oder auch immer nur dann an kommen, wenn sie vom jeweils Anderen etwas wollen. Die einzig logische Schlussfolgerung ist dann, dass derjenige, der sich aufgrund dessen benachteiligt fühlt, es zwar nicht zugeben, aber den Kontakt meiden wird. Er wird sich nämlich „verdinglicht“ fühlen, sozusagen als eine Art Werkzeug missbraucht, das immer nur dann aus dem Werkzeugkasten geholt wird, wenn es notwendig ist. Leute zu Versachlichen ist allgemein keine gute Idee. Man sollte möglichst menschlich mit allen Menschen in seinem Umfeld umgehen, das ist auch gleichzeitig eine gute Übung dafür. Das fängt bereits bei irgendwelchen Angestellten eines Unternehmens an. Wenn man mit dem entsprechenden Unternehmen ein Hühnchen zu rupfen hat, sollte man es vermeiden (vor Allem deshalb, weil es gar nichts bringt), sich wie der Manager vom Dienst aufzuführen. Man sollte immer wieder differenzieren zwischen dem Verursacher des Ärgers und der menschlichen Person vor einem, die nichts dafür kann und noch dazu die Dreistigkeit besitzt, Gefühle zu haben, die man verletzen kann.

Dazu gehört auch, dass man der Erste ist, der etwas gibt. Dazu sollte man nicht gleich an Geschenke denken. Das fängt schon bei Kleinigkeiten an. Man sollte zunächst einmal Interesse an den Problemen des Anderen zeigen. Da reicht es meist, wenn man einfach nur zuhört, noch besser ist es, wenn man Tipps gibt, hier sollte man aber vorsichtig sein: Menschen mit Problemen brauchen niemanden, der ihnen vorschreibt, wie sie Leben sollen, sondern jemanden, der versucht zu verstehen und seine Tipps wirklich nur als „Inspiration“ für diese Leute einstreut, damit diese dann für sich selbst auf eine Lösung kommen. Auf keinen Fall sollte man darauf beharren, dass die Person ganz einfach den Lösungsweg anstreben sollte, den man ihr vorschreibt. Es geht weiter bei einfachen Komplimenten, beim Begrüßen und Verabschieden und beim Dankesagen. Kleine Gefallen sollten auch immer mal wieder drin sein, dazu gehören aber keine Vertrauenssachen: Man sollte nicht gleich jedem, der sympathisch erscheint, seine Autoschlüssel in die Hand drücken.

Ebenfalls wichtig, und das ist eigentlich das schwierigste, ist, dass wir eine positive Ausstrahlung haben. Das ist vor allen Dingen dann schwer, wenn wir gerade gestresst oder übel gelaunt sind, aber wie ihr aus anderen Posts von mir gelernt habt, sind Gefühle ansteckend, und somit werden euch die Leute dann meiden, wenn sie mit euch nur Übellaunigkeit verbinden.

solche Fertigkeiten könnt ihr nur verbessern, wenn

  • ihr euer Leben in Ordnung bringt
  • viel mit Menschen zu tun habt
  • gerne mit Menschen zu tun habt
  • offen für neue Kontakte seid
  • Interesse an Gesprächsthemen der anderen Leute zeigt

Berufliches

In meiner Kategorie Karriere gibt es hierzu immer ein paar hilfreiche Tipps.

Im Endeffekt gilt im beruflichen die selben Regeln wie bei allen anderen 6 Bereichen auch:

  • Tu was, dann kriegst du auch was
  • lass dich nicht aufhalten, unterkriegen und unter Wert verkaufen
  • nicht aufgeben

Das wichtigste ist zunächst einmal, dass man sich wirklich nur in Jobs einkauft, in denen man Spaß hat, und die es einem erlauben, sich selbst weiterzuentwickeln. Das heißt nicht, dass man von heute auf morgen kündigen sollte, aber man sollte damit anfangen, etwas dagegen zu unternehmen. Das Arbeitsklima und die Arbeitsbedingungen sind schlecht, du verrichtest nur Aufgaben, die nicht deinem Aufgabenbereich entsprechen und an denen du keine Freude hast? Du als Mitarbeiter bist dem Unternehmen vollkommen egal, das einzige, was sie interessiert, ist eine Produktivität? Dir wird ständig nur etwas genommen (deine Freizeit z. B.), und nie irgend etwas geschenkt (Sonderurlaub, eine vom Arbeitgeber finanzierte berufliche Weiterbildung, ein Betriebsausflug)? Du kriegst nie Lob oder Anerkennung, oder einfach nur mal ein nettes Wort von deinen Vorgesetzten? Die Motivation ist auch im Keller? Du bist einfach nur eine Zahl im Unternehmen, ein Instrument der Abteilung, ein Werkzeug im Werkzeugkasten? Du musst viel gut machen, um positiv aufzufallen, aber wenig schlecht machen, um negativ aufzufallen? Andere werden im Unternehmen übervorteilt, du dagegen benachteiligt?  Dein Leben wird durch die Tätigkeit in diesem Unternehmen nicht besser, im Gegenteil – dein Lebensstandard, deine Freizeit und allgemein dein persönliches Befinden hat sich seitdem nur verschlechtert? Was machst du dann noch da? Tu jetzt sofort etwas dafür, damit du dort früher oder später mal raus kannst, wobei wir schon beim nächsten Punkt wären: Tu was!

Wichtige Schritte in diese Richtung sind

  • fachbezogen auf dem aktuellen Stand zu bleiben (Lesen von Zeitschriften und Webnachrichten, Austausch in Diskussionsforen usw.)
  • sich fachlich weiterzuqualifzieren (Geselle->Meister, Meister->Akademiker,  eine Technikerausbildung machen, das Erwerben von Zertifizierungen und Lizenzen wie etwa einen Fitness-Trainerschein, eine IT-Zertifizierung wie etwa Webmasters Europe oder etwa den Kletterschein, der es einem ermöglichen würde etwa in einer Kletterhalle oder beim Alpenverein zu arbeiten usw.)
  • sich in seinem Allgemeinwissen weiterzuqualifizieren (Hauptschulabschluss->Mittlere Reife, Mittlere-Reife->(Fach)Abi oder etwa Sprachkurse, Rhetorikkurse usw.)
  • mehrgleisig zu fahren, um sich mehrere Optionen offen zu halten (zweite Berufsausbildung, Nebentätigkeit mit Aufstiegschancen (wie etwa eine künstlerische Tätigkeit, beispielsweise als Nebentätigkeit eine Band zu unterhalten). Dabei müssen nicht beide Optionen gleichwertig sein. Z. B. könnte man während seines Fernstudiums eine Berufsausbildung machen usw. Das ganze verschluckt natürlich viel Zeit, das ganze dann auch zu meistern, dabei hilft euch beispielsweise meine Kategorie Zeitmanagement.
  • sich ständig auf dem Arbeitsmarkt umzuhören (Stellenanzeigen lesen, was zurzeit im eigenen Fachumfeld so gefragt ist, sich auf Jobbörsen und joborientierten sozialen Netzwerken rumtreiben – Monster.de, jobpilot, Xing, LinkedIn usw.)
  • bereits vor dem Eintritt in das Berufsleben oder vor der Bewerbung auf eine neue Stelle Referenzen schaffen (Projekte durchziehen und dokumentieren, die man dann bei seinen Bewerbungsunterlagen angeben kann, einfach irgendetwas, dass die eigene Berufspraxis beweist).

  • Aus den oben genannten Gründen würde ich btw empfehlen, sich nur unter besonders guten Aussichten auf einen langfristigen Arbeitsvertrag einzulassen, der fest über einen langen Zeitraum (sagen wir mal mehrere Jahre) vorschreibt, wie lange man bei dem jeweiligen Unternehmen bleiben muss, bevor man zum ersten mal kündigen kann. Das soll nicht heißen, dass ihr von einem Unternehmen zum anderen springen sollt, solche Mitarbeiter werden später kaum noch eingestellt, wenn sie eine lange Liste von Unternehmen haben, in denen sie jeweils nur kurz beschäftigt waren. Aber ihr solltet euch immer die Möglichkeit offen halten, abzuspringen, wenn es euch nicht gefällt. Denn seien wir ehrlich: In den typischen 6 Monaten Probezeit fällt es niemandem auf, wie schlecht es in der Firma zugeht, das sieht man erst danach, wenn man schon etwa das doppelte an Zeit im Unternehmen zugange ist.

Gesundheit

Die Gesundheit ist das Höchste Gut. Sie ist kostbarer als alles andereGesundheit kann man sich nicht kaufen, klauen oder gewinnen

Tja, leider muss man halt sagen, dass man für Gesundheit an sich nicht viel tun kann, nur eben, auf sich aufzupassen und genau das, was man eh schon für andere Dinge des Lebens tut, denn

  • ein ausgeglichenes, stressfreies Leben und eine gesunde Psyche hilft, negative Einflussfaktoren auf die Gesundheit zu reduzieren, wie etwa Blutdruck, Hormonproduktion und dergleichen. Dazu gehört natürlich Erfolg in allen anderen Bereichen des Lebens – man muss fit sein, man darf beruflich nicht allzu viel ungesunden Stress haben (es gibt auch gesunden Stress, da wo man irgendwie richtig froh darüber ist, dass man ihn hat und wo es ein geiles Gefühl ist, gegen ihn anzukämpfen – viele frischgebackene Eltern erleben diesen Stress), und man muss mit seinen Mitmenschen gut klarkommen.
  • Fitness ist halt ein Einflussfaktor, der wirklich nicht zu vernachlässigen ist, da er wirklich einen sehr weitreichenden Einfluss auf die Gesundheit hat. Zu Fitness zähle ich sowohl sportliche Aktivität als auch eine einigermaßen bewusste Ernährung.

Das wichtige aus diesem Kapitel ist also, dass vom Erfolg in allen anderen Bereichen im Wesentlichen auch der Erfolg in diesem Bereich abhängt.

Freizeit

Da gibt es keine großartigen Tipps, die ich abzugeben habe, nur den, dass ihr welche haben solltet. Wenn ihr keine Freizeit habt, dann empfehle ich euch dringenst, etwas dafür zu tun, dass ihr welche habt, wie etwa den Arbeitsplatz zu wechseln (siehe oben) oder euer Zeitmanagement zu verbessern. Und dann müsst ihr euch daran machen, die gewonnene Freizeit sinnvoll zu nutzen. Verbringt Zeit mit Leuten, die euch etwas bedeuten (Zwischenmenschliches), geht auf Reisen und übt Hobbys aus, die ihr schon immer einmal anfangen wolltet oder die euch auch bisher schon einmal Freude bereitet haben. Diese drei Aspekte werden euch ausgeglichen machen, ihr werdet euch dabei ertappen, wie ihr resistenter gegen Stress werdet – ihr werdet nicht mehr so leicht einknicken, wenn jemand sauer auf euch ist und euch anblökt, es wird euch sogar relativ egal sein, weil ihr euch (etwas politisch ausgedrückt) denkt

du ärgerst dich hier über irgendwelchen Dreck und ich habe bis gestern noch das Wochenende meines Lebens verbracht, ich bemitleide dich du ekelerregendes Wesen. 😉

Also, lasst euch hier besonders gut aus, denn das ist der Schlüssel zu allem im Leben.

Geistige Fitness

Dazu gehört für mich

  • geistige Ausgeglichenheit (Depressions- und Stressfreiheit). Dazu gehört eine hohe Resistenz gegen Depression und Stress, sprich geistige Stärke. Diese fördert man beispielsweise durch seine Selbstdisziplin, also um es konkret zu sagen, durch das Annehmen von Herausforderungen im Leben, und durch ein ausgeglichenes Freizeitleben, so dass einem der Stress nicht mehr so viel anhaben kann, weil er einem mehr und mehr egal wird.
  • ein ausgeglichener Geistespegel (sprich kein leerer Geist, der nie denkt, aber auch kein Geist, der von seinen eigenen Gedanken überflutet wird). Das bedeutet also, dass ihr ständig über irgendetwas nachdenkt und euch selbst inspiriert, meditiert, aber nicht von euren Gedanken erschlagen werdet. Dazu gehört, dass ihr lernt, eure Gedanken zu sortieren und festzuhalten (sprich nicht wieder zu vergessen). Dabei helfen Lerntechniken, Meditationstechniken, aber auch einfach nur Entspannung, oder etwa sich von fremden Menschen oder Medien inspirieren zu lassen (wie etwa von Blogs :D).
  • aus seinen Fehlern zu lernen. Es gibt Menschen, die machen Fehler und analysieren sie nie, im Gegenteil, sie schieben dann die Schuld auf Andere. Wenn ich einen Fehler mache, dann analysiere ich zumindest für mich selbst, was ich jetzt an der Sache falsch gemacht habe, dass sie so gelaufen ist, wie sie nunmal gelaufen ist, und tue etwas dagegen. Genau so gehen Wissenschaftler und Sportler vor – es gibt ein Problem, das Problem wird in seine Bestandteile zerlegt, und dann sucht man nach einer Lösung des Problems. Menschen tun das andauernd, aber meist unbewusst. Ein Reserverad im Kofferraum ist deshalb Standard in PKWs geworden, weil sich irgend jemand mal gedacht hat: das wäre nicht passiert, wenn…

Körperliche Fitness

Durch Hobbys könnt ihr hier viel rausreißen. Körperliche Fitness ist wichtiger, als einige glauben – zudem verlängert er nachweisbar eure Lebenserwartung, wenn euch nichts dazwischen kommt…

Durch Selbstdisziplin könnt ihr lernen, auf Dinge zu verzichten, die eurer Fitness schaden.

Wer körperlich fit ist, der ist auch geistig fitter – und hat dadurch im Endeffekt mehr vom Leben.

Wie ihr das anstellt, ist glaube ich relativ einfach. Der Grund, warum es so viele nicht tun, ist der, dass sie es auf einem Weg versuchen, der keinen Spaß macht. Diese Leute

  • geben sich dann irgendwelchen Pseudoprogrammen hin, wie etwa Weight Watchers, von denen ich nichts halte 🙂 – auch wenn es Leute gibt, denen das Programm etwas geholfen hat
  • schlucken dann irgendwelche Schlankmacher oder Appetithemmer
  • machen eine Kurzzeitdiät – esssen also eine Zeit lang wenig, und dann wieder normal weiter, was einfach nur bedeutet, dass ein Jojo-Effekt eintritt.

Fit sein, heißt, seinen Lebensstil zu ändern. Und seinen Lebensstil ändern kann man nur, wenn man

  • Spaß daran hat
  • und überhaupt die Stärke
  • den Willen
  • die Selbstdisziplin und
  • die Motivation

dazu hat, ihn zu ändern. Macht Sport in Vereinen oder meldet euch im Fitnessstudio an, schließt euch einer Laufgemeinschaft an (beispielsweise im Laufgeschäft Runner’s Point in eurer Nähe), geht raus und bewegt euch – erkundet die Natur. Das ist der einzig richtige Weg.

Rückführung

Es gibt zwei Arten von (zunächst) glücklichen Menschen

  • Menschen, die in einem dieser 6 Bereiche besonders gut sind
  • Menschen, die in allen dieser 6 Bereiche ausgeglichen gut sind
Die Erfahrung hat gezeigt, dass Menschen, die nur in wenigen Bereichen gut sind, oftmals dazu neigen, in den anderen abzustürzen. Wie oft hat man schon von Promis gehört, die familiär abgestürzt sind oder ihre Gesundheit durch Drogenkonsum den Bach runtergetrieben haben? Der Grund, warum es aber auch so viele glückliche Promis gibt, ist der, dass diese Leute über ihre ganzes Leben hinweg in allen Bereichen ausgeglichen glücklich waren und dieses Glück meist gleichmäßig ausgebaut haben, wir kriegen es nur nicht mit. Versucht also nicht krampfhaft, auf einem der vielen erstrebenswerten Wege im Leben Erfolg zu haben, es wird euch vernichten. Leistungsdruck, Versagensangst und Stress werden sich über euch her machen und euch in die Knie zwingen, wenn ihr nicht von anderen Dingen in eurem Leben zehren könnt, die euch stark machen. Fahrt mehrgleisig, versucht, in mehreren Sachen ein „guter Mann“/ eine „gute Frau“ zu sein.

So long

Freak out

Über dafrk

IT Consultant in den Bereichen SAP, SAP HANA, Internet of Things, Digital Transformation und IT Security
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