The Cloud #3

in der Kategorie “The Cloud” geht es um “Lifestyle” im Internet, oder allgemein ausgedrückt: Um das Web 2.0 und um typische Cloud-Dienste wie Dropbox oder LinkedIn, aber auch um soziale Netzwerke. Desweiteren werde ich ab und zu die ein oder andere Website empfehlen oder sogar bewerten.

Heute geht es mal wieder um Cloud Computing, anlässlich dessen, dass ich wieder ein bisschen was dazu gefunden habe und dass das Thema zurzeit das beliebteste hier im Blog ist (was nicht heißen soll, dass ich die anderen jetzt vernachlässige). Ich habe eigentlich größtenteils nur Ergänzungen zu den ersten zwei Posts

[The Cloud #1] [The Cloud #2]au

Cloud Bookmarks / Cloud Linking

Im Post The Cloud #1 habe ich euch ja schon diverse Portale vorgestellt, bei der man seine Links und Lesezeichen gut managen kann. Ich habe noch ein paar weitere Portale gefunden, die auch einfach nur gut zu dieser Sammlung passen. Wer beispielsweise Delicious.com zu schätzen weiß, bei der man sich eine Art Playlist (Stacks) zusammenstellen und somit festlegen kann, in welcher Reihenfolge man Links besuchen will, der hat vielleicht Interesse an einer Alternative, nämlich Zootool. Zootool läuft so ähnlich wie Delicious, anstelle von Stacks erstellt man halt „Packs“ und packt dort seine Links in eine Reihenfolge.

Ein einfacher Bookmarkingdienst ist beispielsweise Google Bookmarks. Das ist einfach nur eine einfachere Methode, Lesezeichen zu verwalten, und zwar in der Cloud, wo man sie mit mehreren Browsern teilen kann. Ein guter Konkurrent dazu ist Diigo.

Natürlich gibt es auch Dienste, bei denen man Nachrichten als Links teilen kann, wie beispielsweise Digg oder Twitter, die ich bereits im ersten Post vorgestellt habe. Ein Dienst, der nur für euch und eure Freunde gedacht ist, ist FriendFeed. Das Konzept sieht so aus: Ihr erstellt einen Feed, und eure Freunde abonnieren ihn. Wenn ihr dann was interessantes findet, dann postet ihr es an eure Leute und diese können dann kommentieren usw.

Cloud Places

was ich beim letzten mal total vernachlässigt habe waren Web 2.0 Dienste, bei denen man irgendwelche Lokale oder Veranstaltungsorte taggen und bewerten kann. Solche Portale sind beispielsweise Google Places oder foursquare. Beide arbeiten wunderbar mit Smartphones zusammen. Natürlich darf man die Ortsmarkierungen von sozialen Netzwerken wie beispielsweise Facebook nicht vergessen, denn dort ist sogar die Nutzerzahl um einiges höher. Ein solcher Dienst war auch Brightkite, der mittlerweile geschlossen ist. Warum ich ihn trotzdem erwähne? weil auf der Startseite des Dienstes stand

[…] this is no goodbye

We are moving to something better

Ich werde das für euch im Auge behalten. Was auch einen Blick wert ist, ist Gowalla.

Cloud Videos

Im Post The Cloud #1 habe ich euch lediglich eine Website in Sachen Cloud Videos empfohlen, Youtube. Der Grund war recht einfach, ich hielt von anderen Plattformen wie Clipfish oder MyVideo nicht viel. Jetzt ist mir aber eine Plattform eingefallen, die ruhig einen Blick wert sein kann. Ich lege euch nahe, Vimeo einfach mal auszuprobieren.


Cloud E-Mails

aus aktuellem Anlass, weil in den Comments danach gefragt wurde. Die einfachste Möglichkeit, seine E-Mails ins Netz auszulagern, ist, sie auf dem Mailserver zu lassen. Wer seine E-Mails über das POP3-Protokoll abruft, weiß aber, dass die E-Mails vom Online-Mailserver eures Mailproviders verschwinden, sobald ihr sie mit einem eurer E-Mail-Clients abruft, das bedeutet, die E-Mails sind dann beispielsweise nicht mehr über http://www.gmx.de oder http://www.web.de lesbar, sondern nur noch auf dem PC, auf dem ihr sie euch abgeholt habt. Das heißt weiterhin, dass ihr auf anderen PCs oder E-Mail fähigen Endgeräten (wie etwa Smartphone-Handys) diese E-Mails ebenfalls nicht mehr abholen könnt, weil ihr sie ihnen vor der Nase weggeschnappt habt. Es gibt eine Lösung dazu, und die lautet, seine E-Mails nicht mehr über POP3, sondern über IMAP abzuholen. Das muss euer Mailprovider unterstützen. Die meisten Mailprovider machen dies mittlerweile kostenlos, nur Geizhals-Anbieter wollen noch Geld dafür. Ihr könnt in der Regel euren bestehenden Mailaccount kostenlos (bei einigen wie gesagt kostenpflichtig) in einen „IMAP-Account“ umwandeln. Der vorteil ist, dass die E-Mails dann, egal wie oft ihr sie abholt und egal von wie vielen Geräten aus ihr sie abholt, so lange auf dem Mailserver eures Providers bleiben, bis ihr sie ausdrücklich löscht.

Das bringt jedoch auch Nachteile mit sich, nämlich genau dann, wenn euer Mailprovider euren Posteingang beschränkt, so dass ihr nur eine beschränkte Anzahl an E-Mails bestimmter Größe in eurem Posteingang haben dürft. Ist eure Quota (also euer Speicherplatz) voll, kann euch so lange keiner mehr eine neue E-Mail schicken, bis ihr wieder durch Löschen der jeweiligen E-Mails genügen Speicherplatz freigeschaufelt habt.

Da hilft dann nur, die E-Mails tatsächlich auf einen Cloud-Storage auszulagern, sprich, sie beispielsweise in den Dropbox-Ordner reinzuspeichern. Sobald ihr dann die E-Mail über euren E-Mail-Client löscht, wird sie in der Regel auch vom Server des Mailproviders gelöscht, wenn nicht, müsst ihr dies manuell über die Weboberfläche von web.de und Co. machen.

Es gibt noch andere Services, wie etwa Microsoft Exchange Online. Die sind aber nicht für den Privatnutzer gedacht und daher nicht kostenlos.

So long

Freak Out!

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Über dafrk

IT Consultant in den Bereichen SAP, SAP HANA, Internet of Things, Digital Transformation und IT Security
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