Ordnung #1 – Die private IT und das Büro

In der Kategorie Ordnung helfe ich euch, „geordneter“ durchs Leben zu gehen. Das ist eine wichtige Kompetenz heutzutage, weil unser moderner Lebensstil viel Kram anhäuft, den wir irgendwie in eine Ordnung bringen müssen, ohne dabei wahnsinnig zu werden.
 

IT und Büro

Heute wollen wir mal aufräumen, und zwar da, wo es uns am härtesten trifft, wenn es hier mal nicht läuft: Im Büro bzw. am Arbeitsplatz zu Hause, und am Rechner :-). Ich denke, dass viele das für sich selbst bereits sehr gut umgesetzt haben, seht diesen Post also nicht als besserwisserische Rüge an, sondern als Inspiration für euch, etwas an eurem System zu verbessern.

IT

DVDs und CDs

Aus diversen Gründen behalten viele von euch die Originalverpackung von Games – da passt die CD rein, da passt das Handbuch rein, da steht meistens der Serial drin usw. Bei vielen türmen sich die „Schachteln“ und Hüllen in einem Regal oder türmen sich einfach nur so auf einem Tisch. Die ganze Crux nimmt mit der Zeit ziemlich viel Platz ein. Warum also nicht umrüsten, und zwar auf entsprechende Regale? Die nutzen den Platz optimal und bewirken dadurch, dass ihr auf euren Tischen und in euren Regalen wieder mehr Platz habt. Leider gibt es für jeden Datenträgerstandard eine extra Hüllengröße, und nicht nur das: Blu-Rays von Filmen haben beispielsweise andere Hüllen als die Blu-Rays der PS3-Games. Im Endeffekt müsst also ihr selber entscheiden, was ihr braucht. Ich empfehle euch an dieser Stelle nur ein paar Produkte:

[DVDs][CDs + andere Hüllen][Blu Rays]

Obwohl die Serials meistens in den entsprechenden Hüllen oder auf dem Handbuch stehen, ist es oftmals trotzdem sehr mühsam, sich diese wieder rauszusuchen, und manchmal gehen sie sogar verloren. Gut tut jener, der sich seine Serials digital speichert. Ich persönlich tue das mit dem Tool Incollector. Dies speichert dann alle in der Datenbank des Tools angelegten Serials in einer Containerdatei. Diese Containerdatei wiederum liegt bei mir auf einem Cloud-Service, so dass ich sie auf allen meinen Workstations zur Verfügung habe. Es gibt natürlich viele weitere Lösungsmöglichkeiten, denkbar wäre etwa, dass ihr auf einem Cloud-Notizendienst wie Evernote eine Liste eurer Serials anlegt oder dass ihr bei Google Docs eine Tabelle davon anlegt.

Bestimmte CDs brauche ich sehr häufig oder lagere ich gerne getrennt von meinem CD-Ständer. So lagern in meinem CD-STänder ausschließlich alte Games. Treiber-CDs sammle ich in einer extra CD-Mappe, genau so wie Betriebssystem-DVDs – in der CD-Mappe für Betriebssysteme sind auch Recovery-CDs, die ich zur Systemwiederherstellung benutze, und ein Livesysteme wie etwa c’t Bankix oder knoppicilin.

Verbrauchsmaterial

Verbrauchsmaterialien lagern unterschiedlich

  • Druckerpatronen sind bei mir in einem Minikorb, der wiederum auf einem Steckregal ruht.
  • Von Glühbirnen, die ich in meinem Haushalt brauche, habe ich mir von lichtchef.de einen großen Vorrat angelegt, die alle in dem Karton ruhen, in dem sie angekommen sind
  • Waschmittel und Reinigungsmittel sind bei mir in solchen Klappboxen.
  • Batterien aller Sorten, die ich brauche, sind bei mir in einer Tupperware

Geräte

Bei Geräten gibt es oftmals viel, was irgendwo hin muss:

  • Das Gerät
  • das Zubehör
  • der Karton
  • das Handbuch
  • die Kabel
  • die Rechnung / der Garantieschein
  • das zugehörige Werkzeug
Der Gerät kommt natürlich da hin, wo er hingehört. Wenn es dafür nicht unbedingt einen vorgesehenen Platz gibt, weil man es nur hin und wieder braucht, so findet es meistens auf einem Steckregal aus Kunststoff Platz. Für schwerer Oschis gibt es stabilere Regale zum Schrauben aus Metall mit Holzboden, die dann aber in der (De)Montage umständlicher zu handhaben sind.

Für Kabel habe ich in meinem Hobbyraum eine Wandfläche, an der ich Wandhaken befestigt habe. Die gibt es für kleinere Kabelansammlungen in der kleinen Variante und für richtig große Monsterkabellage (wie etwa lange, aufgewickelte Patchkabel) in größer. Mit OpenOffice Word habe ich mir dann kleine Etiketten ausgedruckt, wo der jeweilige Kabeltyp angeschrieben ist. Ich habe Leisten für:

  • cat 5 Patchkabel
  • cat 7 Patchkabel
  • LWL ST-ST Kabel
  • HDMI (alt und neu)
  • Netzteile
  • Kaltgerätestromkabel
  • Stromkabel (zum in der Wand verlegen)
  • Koaxialkabel
  • Steckdosenleisten
  • Audio Kabel 3,5 mm Klinke
  • USB A -> USB B
  • USB A -> USB A
  • Mini USB -> USB A
  • Micro USB -> USB A
  • Ladegeräte
  • VGA
  • DVI (alt und neu)
bei den Netzteilen und den Ladegeräten habe ich Etiketten aufgeklebt, bei denen der Produktname des zugehörigen Geräts draufsteht.

Auch für das Handbuch habe ich einen zentralisierten Ort. Alle Handbücher kommen bei mir in eine Kiste. Das rührt daher, dass ich den Karton eines Geräts, sobald seine Garantiezeit abgelaufen ist, sofort entsorge, weil sich sonst die Kartons bei mir schon bis übers Dach stapeln würden. Dementsprechend klug ist es, die Handbücher an einen gemeinsamen Ort zu bringen. Für Kartons habe ich eine Ecke im Keller.

Rechnungen kommen logischerweise in einen dafür vorgesehenen Leitz-Ordner. Ich habe eine Evernote-Liste, bei der ich mir notiere, bis wann ich das Geräte in der 14-Tage-Rückruffrist zurückschicken darf und bis wann noch Garantie auf dem Gerät ist. Wenn ich für ein Gerät keine Rechnung, sondern bloß einen windigen Kassenbon habe, dann stecke ich den bloß auf einen Zettelspießer in meinem Büro.

Bei einigen Geräten ist Werkzeug dabei. Da mal ein Inbus-Schlüssel, da mal ein paar Schrauben. Für Schrauben habe ich ein extra Klarsicht-Magazin, mit Etiketten ist manchmal aufgedruckt, welche Art von Schrauben es sind oder zu welchem Gerät sie gehören.

Für Werkzeug habe ich mir eine Lochwand aus Kunststoff an die Wand gedübelt. Dazu gehören entsprechende Haken und Sichtboxen. Ein Großteil meiner Werkzeuge ist außerdem Bestandteil von Werkzeugkoffer-Sets.

Festplatten

Festplatten lagern bei mir in einem Steckregal aus Kunststoff (siehe oben). Ich nutze ausschließlich interne Festplatte, da ich eine HDD Docking Station benutze. Um diese internen Festplatten vor Staub etc. zu schützen, lagern sie entweder im Karton, aus dem sie gekommen sind, oder in einer Schutzhülle.

Digitalisieren

Ich hasse sämtliche Datenträger außer Festplatten. Festplatten können nicht zerkratzen, halten als Speichermedium länger her,  sind  (Stand vor der Flutkatastrophe) günstiger als alle anderen derzeit erhältlichen Datenträger, ein Backup von diesen Medien ist leicht herzustellen, die Daten auf dem Medium sind immer veränderlich (im Gegensatz etwa zu einer CD, die nicht multisession gebrannt ist) und dieses Speichermedium kann ich an alle meine Geräte anschließen.  Aufgrund der Tatsache, dass das Original aber immer auf einem anderen Datenträger ruht, archiviere ich schon die Originaldatenträger, wie etwa DVDs in einem dafür vorgesehenen DVD-Ständer (siehe oben). Im Rahmen des legal möglichen jedoch digitalisiere ich so ziemlich Alles, sogar Dokumente. Dazu bediene ich mich eines Multifunktionsdruckers mit integrierter Scaneinheit. Alle wichtigen Dokumente sind digitalisiert. Ich habe Ordner für:

  • Lohnsteuererklärung -> sämtliche Unterlagen, die ich für meine Einkommensteuererklärung brauche
  • Arbeit -> sämtliche Unterlagen, die ich in naher Zukunft für meine Arbeit brauche und deren Digitalisierung kein Problem darstellt, ihr wisst schon, Firmengeheimnis und so.
  • Rechnungen -> erklärt sich von selbst
  • E-Mails -> obwohl ich Mails bei meinem Mailprovider selbst archivieren kann, tu ich das lieber gerne lokal.
  • Bildung -> meine Zeugnisse, Zertifikate usw.
  • Kündigungen
  • Schriftverkehr -> Briefverkehr mit irgendwelchen Firmen, der zurzeit wichtig ist.
  • Verträge
  • Anfragen -> wenn ich beispielsweise Angebote einhole und eine Rückantwort bekomme, dann lege ich sie dort ab, um sie vergleichen oder auf sie später mal zurückkommen zu können

die Liste liese sich noch weiter vervollständigen. Der Datenträger, auf dem die Dokumente liegen, geht nie ans Netz. Verständlich wieso, oder?

Büro

In meinem Büro gibt es Leseständer, um Notizen, die ich gerade brauche, zu halten. Habe zwei davon, beispielsweise um ein Buch und eine zugehörige Formelsammlung (Mathe, Physik), aufstellen zu können. Ich habe beim Kauf darauf geachtet, dass auf einem der beiden auch dicke Schmöker draufpassen. In der Küche, im Büro und in meinem Wohnzimmer gibt es jeweils Schreibtisch-Organizer. Darin befinden sich zunächst mal alle Schreibutensilien, die man irgendwie brauchen könnte:

  • Edding
  • Whiteboard Marker
  • Folienstift permanent und non permanent
  • Tip-Ex
  • Fineliner
  • Bleistif
  • Spitzer
  • radiergummi
  • Zirkel
  • Geodreieck
  • Tesafilm
  • Paketband
  • Klebestift
  • Büro- und Aktenklammern
  • Gasanzünder-Feuerzeug
  • Schere
  • Karteikarten
  • Klebezettel

daneben stehen jeweils Locher, Tacker und Lineal. Zusätzlich habe ich im Büro noch einen Stifteköcher und einen Briefständer daneben stehen. Jeder kennt Ablagekörbe und ich glaube sie gehören auch zu einem Büro dazu. Eure Ordner für eure Unterlagen bringt ihr am besten in einem Aktenschrank unter. Da es mich aufregt, in einem Zimmer meinen Müll nicht trennen zu können, gibt es bei mir im Büro ein dreichfächriges Mülltrenssystem für die drei großen Müllarten sowie einen Recycling-Behälter (Karton reicht) für Recyclingmüll und Pfandflaschen. Als ob das noch nicht genug wäre, habe ich eine billige Kunststoff-Flaschentrage neben mir stehen, wo ich meine Flaschen rein stelle. Ungelesen Zeitschriften habe ich in einem Zeitschriftenständer, gelesene sammle ich nach Themen sortiert in Stehsammlern

Kabelchaos am Arbeitsplatz f**** mich hart, deshalb ordne ich meine Kabel. Alle Kabel werden von einem Geräte zum anderen erstmal mittels wiederverschließbaren Klett-Cablemanagern zusammengeschustert.  komplette Netzteile, teilweise komplette Steckdosenleisten und zusammengerollte Kabel finden in einer großen Cableblox Platz. Mein Verdacht, dass es den Netzteilen innerhalb dieser Cablebox zu heiß werden könnte, hat sich dabei Gott sei Dank nicht bestätigt.Auf dem Tisch selber führe ich dann die Kabel mit Hilfe von Kabelclips. Beide Enden der meisten Kabel sind durch Etiketten beschriftet. Ich mache dies mit Hilfe von Mädchennamen, so dass ich erkennen kann, welches Kabelende zu welchem Kabel gehört. Ein Kabel heißt Susi, das andere Sandra usw. Wenn ich mal ein Kabel durch die Wand verlege, dann stecke ich durch die komplette Wandstrecke erst einen billigen Kabelschlauch zum Abschneiden aus dem Baumarkt.

Ausblick

In kommenden Posts geht es um Ordnung:

  • in der Küche
  • im Auto
  • im Haushalt
  • Notizenordnung in der Cloud

Wenn es euch gefallen hat, liked diesen Post.

Freak out

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Über dafrk

IT Consultant in den Bereichen SAP, SAP HANA, Internet of Things, Digital Transformation und IT Security
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