Hardware #1

In der Kategorie Hardware geht es im Schwerpunkt um aktuelle Neuheiten auf den Märkten der Gamer-PCs, Serverhardware, Gamerperipherie, Spielkonsolen, Handhelds, Smartphones, Netzwerkhardware, Tablets, Network Attached Storage-Systeme sowie Multimedia-Hardware (Mediastreamer, MP3-Player, TVs, Beamer usw.) Abstecher in die Welt der Grafik-Tablets, Musikhardware, DJ-Ausrüstung, Drucker und der Foto- und Filmausrüstung sind aber auch möglich.
 

nVidia 3DVision 2

Der Unterschied zwischen nVidia 3DVision 2 zum Vorgänger sind die 20 % größeren Gläser, eine bessere seitliche Bildabschirmung gegenüber Umgebungslicht und die sogenannte nVidia LightBoost-Technologie, die unterm Strich einfach für ein helleres Bild sorgt. Wichtig ist auch, dass der neue Standard auch im Gegensatz zum Vorgänger umfassend kompatibel zu 3D-BD-Playern und 3D-Spielekonsolen ist. Angeblich soll auch das Material der Brille weicher und leichter sein und somit den Tragekomfort verbessern.

Aktuell ist es so, dass allgemein sehr wenig Spiele weder den nVidia 3DVision 1-Standard und damit erst recht nicht den 2er-Standard unterstützen, „große“ Titel wie World of Warcraft oder Modern Warfare 3 können damit jedoch schon umgehen und die Effekte sehen sehr gut aus. Ich persönlich würde aber allgemein sagen, dass die Effekte eine extra Hardware-Anschaffung zurzeit nicht wert sind. Dennoch sollte man, wenn man sich gerade eine Gamer-Hardware zusammenstellt, welche die nächsten paar Jahre zukunftssicher halten soll, bereits mit dem aktuellen Standard 3DVision 2 vertraut machen und auch in ihn investieren, denn mit ihm sind auch 3D-Blu-Ray-Filme möglich, auch wenn man diese besser auf einem 3D-Fernseher genießen sollte.

Größtenteils unterstützen den 2er-Standard derzeit nur die neueren 120Hz-27-Zoll-Monstertore von Acer und Asus. Diesen Luxus lassen sich die Hersteller derzeit auch ordentlich bezahlen, wie bei jeder Technologie, die gerade auf den Markt gekommen ist. Jedenfalls sind diese Monster aber mit HDMI 1.4a und DL-DVI ausgestattet und daher auf dem neuesten Stand.

Das Grundprinzip der Technologie ist immer noch gleich: Ein 120Hz-Monitor halbiert seine Framerate und rendert mit jeweils einer Hälfte ein eigenständiges Bild, eines für jedes Auge, sprich jedem Auge steht eine Framerate von 60 Hz zur Verfügung. Durch Zusammenführung der beiden Bilder auf einer Shutterbrille entsteht der 3D-Effekt, das heißt es wird abwechselnd immer eines der beiden Augen abgedunkelt, während das andere vom Monitor das für das jeweilige Auge bestimmte Bild erhält. Typische Kino-Probleme wie Kopfweh sollten dadurch nicht so krass zur Geltung kommen, da die Framerate verständlicherweise wesentlich höher ist und unser Gehirn die Bilder deswegen besser zusammenführen kann, jedoch gibt es immer wieder Leute, denen das Spielen unter 3D noch nerviger ist als das Filmegucken unter 3D. Verständlich ist jedenfalls durch die Veranschaulichung der Technik auch, dass das beliebte Dual-View von zwei Monitoren gleichzeitig mit 3D derzeit nur schlecht möglich ist, da dazu die Framerate geviertelt werden müsste.

Wer aktuell schon einen 120-Hertz-Monitor  mit 3DVision-1-GraKa besitzt, der jedoch nicht nach dem neuen 3D-Vision-2-Standard zertifiziert ist, der kann alle Features des neuen Standards durch Kauf einer 2er-Brille nutzen bis auf die Kompatibilität zu BD-Playern und Konsolen, zudem muss er auf die LightBoost-Technologie verzichten und hat somit ein etwas dunkleres Bild.

Die 3D-Vision-2-Technologie öffnet jedenfalls der Gamer-Szene einige Tore. Zum nimmt ein Spiel, welches im 3D-Vision-Modus läuft, ungefähr die doppelte Rechenleistung in Anspruch wie der selbe Titel im 2D-Modus. Das ist eigentlich etwas schlechtes, aber gut, wenn man bedenkt, dass die aktuellen Titel derzeitige High-End-PCs nicht mehr ausreizen und nun eine einigermaßen sinnvolle Technologie auf dem Markt ist, welche die moderne Technik in den Zockbuden der Gamer endlich zur Geltung bringt.

Weiterhin sollte dies ein Ansporn auf die kommende Konsolengeneration sein, ihre nächsten Geräte äußerst leistungsfähig zu gestalten, womit erreicht wäre, dass Spieleentwickler beim Design ihrer Titel mehr Systemressourcen einkalkulieren können, was uns allen zu Gute kommt, sowohl Konsoleros als auch PC-Gamern.

Dazu kommt noch, dass nun das sogenannte Cloud-Gaming immer mehr in den Medien auftaucht und die entsprechenden Technologien dazu weiterentwickelt werden. Denn die immer anspruchsvolleren Effekte würden es nun lohnenswert machen, die Echtzeit-Berechnung der Spielumgebung auf Rechenzentren auszulagern und an die Clients der Zocker lediglich nur noch einen audiovisuellen Stream zu senden.

Related Links

PC Games Bericht über 3D Vision 2

3D Vision 2 Ad von nVidia

Android Tablets

Golem hat das Samsung Galaxy Tab 7.0 Plus N im Test, das dort durchaus einen soliden Eindruck macht

Spekulationen über ein neues Android Tablet von Google himself auf dem MWC [computerbase]

 

Des Weiteren ist interessant, dass im kommenden Android 5.0 wohl die Möglichkeit bestehen wird, parallel Windows 8 zu betreiben. [heise]

Android Smartphones

Angeblich sind Details zum neuen HTC-Flaggschiff „HTC One X“ durchgesickert. [heise]

iPad 3

Es gibt zu dem Teil bisher nur Gerüchte, sowohl in Sachen Releasedatum wie auch in Sachen Hardwareausstattung. Was so alles gemunkelt wird, das lest ihr am besten auf Golem nach

iPhone 5

Zurzeit bestehen wirklich ein Großteil der Hardware-News aus Gerüchten. Am weitesten Vertreten sind da immer die Apple-Geräte. So gibt es auch wieder zahlreiche Spekulationen über einen Release des iPhone 5 im Juni sowie über die Ausstattung des Geräts. Strategisch sinnvoll wäre jedenfalls ein Release des iPhone 5 im Juni, denn das würde sich mit dem neuen Microsoft-Betriebssystem Windows 8 decken. [ComputerBild]

Festplatten-Preise

Wie viele mitbekommen haben, sinken aktuell die Festplattenpreise wieder. Diesen Trend möchte ich zum Anlass nehmen, euch Modelle ans Herz zu legen, die jeweils 2 TB, 2,5 TB bzw 3. TB Kapazität haben und allesamt 0,05 €/GB Speicherkapazität liefern. Ich betone hier, dass hier das Hauptaugenmerk auf der Kapazität der Festplatten liegt. Vergesst nicht, dass ihr, wenn ihr die 2,5 TB und 3 TB Festplatten nutzen wollt, sie mit GPT und nicht mit MBR initialisieren müsst. Wollt ihr von einer dieser Festplatten sogar booten, dann solltet ihr zusätzlich auf eurem Mainboard bereits UEFI anstatt des älteren BIOS haben. Hier meine Tipps:

[2 TB] [2,5 TB] [3 TB]

 Ultrabooks

Ultrabooks sind ja sozusagen die „Nachfolger“ der Netbooks, also Notebooks  mit CPUs, die sich durch geringen Stromverbrauch und langer Akkulaufzeit bei verhältnismäßig großer Leistung auszeichnen, vor allem, weil die CPUs als sogenannte APUs entwickelt sind. Es gibt aktuell schon Ultrabooks mit der aktuellen APU-Generation Sandy Bridge, aber die „Community“ wartet eigentlich verstärkt auf Exemplare mit der kommenden Generation Ivy Bridge.

Aufgrund des kommenden Windows 8 wird es große Stückzahlen der Ivy Bridge APUs aber erst im Juni geben. Vorsicht ist auf jeden Fall wieder bei den ersten Modellen geboten, denn die Erfahrungen der Netbook-Ära haben gezeigt, dass bei den ersten Modellen eines neuen XXX-Book-Standards (vom Notebook zum Subnotebook, vom Subnotebook zum Netbook und jetzt vom Netbook zum Ultrabook) die Netbooks für ihren aktuellen technischen Standard überteuert auf den Markt kommen oder bei einigen Technologien gespart wird. So könnte ich mir beispielsweise vorstellen, dass die frühen Modelle ohne USB 3.0-Schnittstelle oder ohne HDMI-Schnittstelle auf den Markt kommen (was bei aktuellen Netbooks Standard ist, zumindest beim älteren 1.3 Standard, wie es dann mit dem aktuellen 1.4a aussieht, ist wieder eine andere Geschichte).

Wo ganz oft gespart wird ist der RAM und die Lese/Zugriffszeiten bzw. Cachegrößen der Festplatten bzw. SSDs, und das sollte man nicht außer Acht lassen. Obwohl weder Netbooks noch Ultrabooks zum Zocken konzipiert wurden, so will man auf ihnen dann doch eventuell Multimediainhalte betrachten, weil man sie zum Beispiel für seine kreative Arbeit benötigt. Ich rede hier vor Allem von Flash/HTML5-Inhalten sowie von entsprechend kodierten Containerformaten für Videos. Hier sollte man also wirklich in Qualität investieren und beim Betrachten der technischen Daten aufpassen.

Action-Kameras

Das Flaggschiff ist und bleibt die GoPro-HD-Hero-Produktfamilie. Aktuell ist die 2. Generation. Grundsätzlich sind die HD-Hero-Modelle, egal welche Edition man wählt, für grundsätzlich alle (Extrem)Sportarten geeignet, man sollte jedoch beim Tauchsport aufpassen, dort ist laut Erfahrungsberichten nach 50 Metern tiefe Schluss. Des Weiteren spricht gegen die GoPro im Taucheinsatz, dass die Aufnahmen zwar qualitativ gut sind, aber eben nicht hochwertig, und beim Tauchen geht es nunmal darum, möglichst schöne (Urlaubs)Bilder vom Meer etc. zu machen. Versteht mich nicht falsch, es gibt bei Aufnahme der HD Hero keine Schlieren, keine Pixelfehler, keine Ruckler etc., die Farben sind auch schön, aber bei der HD Hero gibt es einen leichten Fischaugeneffekt, den man in der schnellen Bewegung zwar nicht sieht (Bewegungsgeschwindigkeiten wie etwa bei einem Basejumper, Downhill-Mountainbiker oder Snowboarder), im Stand jedoch schon.

Zum Tauchen sollte man also in aktuelle High-End-Camcorder und ein anständiges Camcorder-Gehäuse investieren.

Smart-TVs

Samsung setzt in seinen künftigen Modellen auf organische LEDs. [Golem]

Hardware-Tipps

Ich empfehle diesmal anstelle von externen Festplatten, interne Festplatten zu kaufen (siehe meine obigen Preistipps) in Verbindung mit der Quattro SATA QuickPort Docking Station von Sharkoon. Die Kosten für die Docking-Station spart man sich in der Regel dadurch wieder rein, dass interne Festplatten wesentlich billiger sind als externe. Die Schnittstelle der Docking Station ist USB 3.0, da geht also die Lutzi trotz vier anzusprechender Festplatten immer noch ab.

Hardware-Charts

gibt’s das nächste Mal. Ebenso wie Infos zur PS Vita und zur nächsten Konsolengeneration

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Über dafrk

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