Das Lernen Lernen #1 – Mein Lernsystem

In der Kategorie „Das Lernen Lernen“  gebe ich Tipps und Infos zu Lernsystemen, die vor Allem Azubis, Studenten oder anderweitig Lernenden dabei helfen sollen, den Lernalltag besser zu bewältigen
 

Habe die Ehre ;), also erstmal, das hier wird ein Monsterpost, aufgepeppt mit etwas Humor, ihr solltet also Zeit mitbringen, wenn ihr euch dafür interessiert.

Zurzeit mache ich berufsbegleitendes, technisches Fachabi. Dementsprechend hohen Lernaufwand habe ich, da ich zusätzlich zu meinem breiten Spektrum an Hobbies und meiner Arbeit (ich bin in erster Linie Soldat bei der Bundeswehr, aber eingesetzt im informationstechnischen Bereich – habe bei dem Verein meine Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration gemacht und scheide im Jahre 2014 aus) mich noch mit schwer verdaulichem Stoff befassen muss. Anfangs fiel es mir schwer, vor allem in den technischen Fachrichtungen. Das „Hochschuldeutsch“ in den Lehrmaterialien machte es mir genau so wenig leichter wie die Tatsache, dass ich meine Mittlere Reife im Kaufmännischen Zweig einer Staatl. Wirtschaftsschule erworben und somit ab der 8. Klasse keine naturwissenschaftlichen Fächer mehr hatte.

Mit der Zeit jedoch entwickelte ich ein für mich sehr funktionales Lernsystem, das Früchte zu tragen scheint – einige meiner Zeugnisnoten stehen bereits fest und ich habe derzeit noch keine Zeugnisnote schlechter als 2 produziert. Für mich waren dabei drei Dinge wichtig:

1.

Zum einen wollte ich sehr zeiteffizient lernen, denn mein Beruf erfordert viel Zeit, ich mache oft Überstunden und verbrauche auch viel Zeit alleine dadurch, dass ich von einem Arbeitsort zum anderen Reise – im Jahr 2011 bin ich beinahe permanent zwischen vier Orten hin und her gependelt – Koblenz, Dresden, Ulm und meine Heimat in Niederbayern. Die größte Schwachstelle bei „Fernstudien“ ist, dass man viel Zeit beim Lernen verschwendet. Ich mache mein Fachabitur über den Telekolleg. Der ist bestimmt vielen bekannt und ich werde in einer anderen Kategorie demnächst mal einen Erfahrungsbericht über diese Weiterbildungsmaßnahme schreiben. Bekannt ist der vor Allem, weil im Bayerischen Rundfunk morgens immer Sendungen laufen, bei denen in einer Art „Show“ (mehr ist es wirklich nicht) etwas theoretisches Unterrichtswissen zum jeweiligen Schulfach vermittelt wird. Leider musste ich die Erfahrung machen, dass das Wissen dort sehr zeitverschwenderisch rübergebracht wird, das bedeutet, man sieht sich eine Sendung mit 30 Minuten Länge an und erwirbt danach Wissen, dass man innerhalb von 8 Minuten aus einer Buchseite hätte lernen können. Innerhalb dieser 30 Minuten hat man dann keinerlei Praxis, weil man keine Aufgaben macht, und wenn man sich nicht gleich nach der Sendung an die Praxis macht, war die vermittelte Theorie aus der Sendung und somit die gesamten 30 Minuten für die Katz. Dann musste ich die selbe Erfahrung beim Unterricht machen, der immer Samstag morgens stattfindet. In den Unterrichten kauen die Lehrer zunächst einmal die Fragen durch, welche die Schüler haben, beispielsweise also Aufgaben, bei denen sie nicht weiterkommen. Dann macht der Lehrer einmal die Aufgabe vor, was einem selber zunächst einmal nichts bringt, wenn man selber die Aufgabe bereits verstanden hat und sie lösen konnte. Des Weiteren ist die Lösung der Lehrer oft sehr dürftig – Mathelehrer schreiben den Rechenweg nicht SO ausführlich hin, wie es ein hilfsbedürftiger Schüler brauchen würde. Der Mathelehrer geht dann bspw. davon aus, dass der Telekollegiat bereits von selbst einen Term faktorisieren und mit mehrfachen Brüchen umgehen kann, und schreibt die nächste Umformung einer Gleichung ohne Angabe der rechnerischen Zwischenschritte auf. Mit Praxistraining hat das dann nichts mehr zu tun, und der Betroffene traut sich dann auch nicht, nochmal nachzufragen, wie denn der Herr Lehrer auf die nächste Umformung gekommen ist. Die Lösungen zu „kreativen“ Fächern wie Deutsch sind allgemein gehalten, keine prüfungsgerechte Ausführung, irgendwelche Wortfetzen, die komplett aus dem Kontext herausgerissen auf Blockblätter geschrieben werden. Und wenn dann der Physiklehrer eine dreiviertel STunde damit verbringt, die Kapazität eines Kondensators zu erklären und der einzige Fortschrit ist, dass man ein paar Formeln hergeleitet und aufgeschrieben hat, die genau so bereits fertig in der Formelsammlung drin stehen, ja spätestens dann kommt man zu der Erkenntnis, dass man lieber autark für sich alleine lernt und sich die Unterrichte und Sendungen so oft wie möglich spart, ohne Ärger zu kriegen.

Sicher, ich verstehe den Sinn dieser Sendungen und Unterrichte, durch die Veranschaulichung tun sich einige mit dem Verstehen des Stoffes leichter, und erst wenn man die Herleitung einer Formel verstanden hat, kann man behaupten, den Stoff verstanden zu lassen und wirklich eine „Technik“ zum Lösen der Aufgabe anzuwenden, anstatt auswendig gelernte Schemata runterzubeten, bei denen man dann Schiffbruch erleidet, sobald eine Aufgabe dran kommt, bei der theoretisches Verständnis vorausgesetzt wird. Aber ich für mich habe die Erfahrung gemacht, dass ich Theoriewissen wesentlich effizienter erwerben kann, wenn ich auf die Sendungen ganz und auf die Unterrichte zum Teil verzichte.

2.

des Weiteren wollte ich Informationen übersichtlich und für mich verständlich zusammenstellen. Ich habe sehr schnell die Erfahrung gemacht, dass man Gelerntes sehr schnell vergisst, sobald man eine Zeit lang dieses Wissen nicht übt. Man sagt auch, ein Mensch muss eine bestimmte Sache mindestens 8 mal innerhalb kürzester Zeit erfolgreich gemacht haben, damit er sich das „Wissen“ für längere Zeit hinweg einprägt. Und genau dieses Einprägen definiere ich als wirklich wertvolles Wissen. Wissen ist für mich, wenn ich etwas runterbeten und erklären kann, ohne dass ich mir Mühe geben muss, mich daran zu erinnern. Wenn ich sagen muss „Ach, wie war das nochmal?“, dann ist das für mich das sogenannte „Bulemie-Lernen“, das bedeutet, man lernt Schemata auswendig und betet diese während der Prüfung runter, ohne den Hintergrund zu verstanden zu haben. Ein gutes Beispiel ist etwa, wenn man auswendig gelernt hat, dass der Sinus dann und dann positiv und dann und dann negativ ist, ohne sich mal mit der grafischen Veranschaulichung des Einheitskreises im zweidimensionalen Koordinatensystem beschäftigt zu haben – hat man diese Darstellung nämlich verstanden, ergibt sich die Einteilung des Sinusvorzeichens nach Quadranten von selbst, ohne dass man großartig nachdenken muss. Auf diese Art auswendig gelerntes „Wissen“ (wenn man es so nennen kann) geht dann vor Allem in Stresssituationen (Prüfung!) schnell verloren, die Betroffenen sprechen dann von einem „Blackout“. Nach der Prüfung ist das Wissen dann meist „wie ausgekotzt“, das bedeutet, man hat die Note gekriegt, die man angestrebt hat, und das Wissen ist jetzt wie weggeblaßen. Sollte man dieses Wissen irgendwann einmal wieder brauchen, dann muss man erneut die Kapitel im Buch durchlesen und das Wissen zum zweiten mal auswendig lernen, so dass sich die benötigte Lernzeit mit zunehmendem Prüfungsstoff beinahe schon exponentiell erhöht, weil man immer mehr Bücher gleicher Dicke in der selben Zeit „auswendig lernen“ muss.

Unser Mathelehrer, so selbstverständlich er bestimmte mathematische Techniken voraussetzt und so streng er also mit uns Schülern auch umgeht, beschreibt diesen Sachstand immer sehr treffend:

Sie sollen das anwenden, was Sie gelernt haben, und nicht auswendig lernen!

Wobei ich persönlich zugeben muss, dass ich mir bei den Lehrmaterialien, die wir bekommen, bei mathematischen Erklärungen z. B. den Beweis spare. Sobald ich glaube, eine Technik verstanden zu haben und sie anwenden zu können, interessiert mich der Beweis zu dieser Technik nicht, denn dieser verbraucht wieder Lernzeit, die ich für Praxis hätte nutzen können. Ich persönlich finde dabei nicht, dass der Beweis nicht sinnvoll für mein mathematisches Verständnis wäre, sondern ich wäge dabei nur ab, wie sinnvoll das Verstehen des mathematischen Beweises im Vergleich zu in dieser Zeit möglicher praktischer Übung wäre, und komme für mich zu dem Schluss, dass ich dann lieber noch ein paar Aufgaben mache und die mathematische Herleitung dafür überspringe.

Dass wir Sachen verstehen müssen und nicht auswendig lernen, das hätten wir jetzt glaube ich geklärt. Aber ich glaube jeder von euch kennt das Problem: Es ist eben schwierig, eine Sache wirklich zu verstehen, es gibt beispielsweise folgende Hürden

  • die Theorie ist in den Lehrmaterialien sehr hochgestochen (im Hochschuldeutsch) erläutert und daher schwer zu durchdringen
  • Theoretisches Verständnis ist schnell vergessen, man muss dieses theoretische Verständnis also mehrmals (8-mal) in der Praxis anwenden (etwa durch Aufgabenbeispiele)
  • Man versteht nicht immer auf Anhieb alles, das Verständnis von vorhergehenden Stoff ergibt sich oft, wenn man erstmal ein paar Aufgaben macht und ein Kapitel weiter lernt, und dann, wenn im neune Kapitel Wissen aus dem alten Kapitel gebraucht wird, geht man zurück und hat nun den nötigen Weitblick, um den Stoff voll zu erfassen und zu verstehen
  • Die theoretische Erklärung ist nicht exakt, definiert also bestimmte Sachverhalte nicht, so dass sie Freiraum für Eigeninterpretationen lässt. Der Lernende fragt sich dann „und wie verhält sich das, wenn dies und jenes eintritt, was passiert dann?“ Diese Eigeninterpretationen sind dann nicht selten schlichtweg falsch und führen zu Punktabzug in Prüfungen. Oft passiert das beispielsweise in der Physik, wenn Leute die Theorie zur Elektrizitätslehre falsch verstanden haben. Es ist also notwendig, mehrere Quellen zu konsultieren, die den selben Sachverhalt auf unterschiedliche Art und Weise erklären. Man nimmt dann von diesen verschiedenen Quellen jeweils die besten Informationen heraus und kombiniert sie in seinem eigenen Verstand zu einem Ganzen. Dies führt aber zu einem neuen Problem, nämlich
  • dass man das kombinierte Wissen oft vergisst, weil es Wissen ist, welches man sich aus verschiedenen Quellen zusammengereimt hat. Dieses zusammengereimte, komprimierte Wissen, steht aber nirgendwo, das bedeutet wiederum, dass wenn man sich dieses Wissen neu anlernen oder es  nochmal (8-mal) wiederholen muss, man die selben Quellen in genau der richtigen Reihenfolge nochmal lesen und währenddessen die selben Schlussfolgerungen ziehen muss, um wieder auf das gleiche Verständnis (Ergebnis) zu kommen wie beim letzten mal, als man sich das Wissen zusammengereimt hat. Dabei kann oft etwas schief gehen, wenn man immer wieder nachschlagen muss, sich fragt, wo jetzt nochmal in welchem Buch in welchem Kapitel auf welcher Seite was gestanden hat und wie das zum Anderen aus dem Anderen Buch wieder passt usw.
  • Man muss sich den Stoff mehrerer Fächer gleichzeitig in einem dermaßen abartigen Speed reinhauen, dass man mit dem neuen schwer zu verstehenden Stoff eines Faches bzw. eines Kapitels das Wissen über den Stoff eines anderen Faches/Kapitels überschreibt, weil der Verstand einfach ausgelastet ist. Dazu kommt dann noch, dass man private Probleme / ERledigungen zu machen hat, ständig Termine, Telefonnummern, Daten, Adressen, Überweisungen, Postbriefe, Verträge und sowas im Kopf hat, dass man gar nicht mehr weiß, wo einem der Kopf steht
3.

Ich wollte meine Informationen alle beieinander haben, schön übersichtlich. Ich wollte die Theorie zum jeweiligen Kapitel genau bei den Aufgaben haben und die Aufgaben bei den zugehörigen Lösungen usw. In der Schule ist leider oftmals so, dass man in seinem Schulordner wenig Information auf viel Bullshit verteilt hat. Ein typischer Schulordner in Deutsch etwa sieht so aus:

  • Nächstes Prüfungsthema ist eine Textanalyse
  • Der Lernende öffnet den Ordner um zu Lernen. Zunächst einmal muss er nach ganz hinten blättern, um die Theorie auch in der richtigen Reihenfolge zu Lernen. Er blättert nach ganz hinten, es beginnt mit Mist, den jeder Vierjährige versteht – welche Textarten gibt es usw. Im selben Blatt steht dann, wie man innerhlab der jeweiligen Textart (Sachtext, Erzähltext um es einfach zu beschreiben) die jeweilige Textsorte (Glosse, Kommentar, Kurzgeschichte, Drama, Romanauszug etc.) bestimmt, was die Merkmale sind usw. Zwischen den einzelnen Textsorten steht viel blabla mit Aufgaben, wo man in einen Lückentext während des Unterrichts die Lücken ausgefüllt hat, dann der Lehrer die Lösung gesagt und man selber die Lösungen drölfzigmal durchgestrichen / getipext / ausradiert und dann daneben geschrieben hat. Dazwischen kommt wieder irgendwelches Geschwafel, wo nur in jedem dritten Satz eine sinnvolle Information steht.
  • Das nächste Blatt ist irgendeine Hausaufgabe, wo man den Inhalt eines Textes zusammenfassen musste, jedoch ohne einen Zusammenhang mit der Prüfung herzustellen, das bedeutet, man hat den Inhalt einfach nur zusammengefasst, ohne bisher zu wissen, an welcher Stelle einer Textanalyse die Textzusammenfassung steht und in welchem Gesamtzusammenhang die Zusammenfassung führt
  • Erst nach dieser Hausaufgabe kommen das erste mal in einem weiteren Blatt Tipps zur Zusammenfassung mit irgendwelchen Wörtern darin wie „Wendepunkt“ und „Spannungsbogen“. Die Erklärung dieser Wörter, das weiß der Lernende noch, steht irgendwo im Heft, also holt er sein Deutschheft raus und blättert dann nach dem jeweiligen Eintrag, in der diese Wörter erklärt werden
  • Das nächste Blatt ist eine Zusammenfassung über rhetorische Stilmittel, also zur Sprachanalyse, die nach der Zusammenfassung kommt. Dabei weiß der Schüler noch nicht einmal, dass diese rhetorischen Stilmittel erst in der Sprachanalyse und nicht in der Zusammenfassung gebraucht werden und er weiß auch noch gar nicht, dass die Sprachanalyse nach der Zusammenfassung kommt, er weiß ja noch nicht einmal, dass er überhaupt die rhetorischen Stilmittel analysieren muss, weil das ganze im Heft steht und er deshalb zuerst den Eintrag im Heft hätte lesen müssen, bevor er dieses Blatt aus seinem Ordner studiert.

Um es zusammenzufassen: Die Art und Weise, wie an deutschen Schulen einem Wissen präsentiert wird, ist erbärmlich, veraltet und chaotisch. Diese Witzfigur von Lehrer, diese sogenannte Autoritätsperson (nichts gegen Lehrer persönlich, ich will hier nur betonen, wie frustriert der Schüler in dieser Phase ist), wirft mit kopiertem Material um sich, das selbstverständlich weder chronologisch sortiert, gelocht oder getackert ist, dass man also einfach irgendwie in seinen Ranzen reinstopft und dann am besten auch nie wieder rausholt, weil die Informationsdichte im Vergleich zu einem Artikel im Internet viel niedriger ausfällt. Dann projiziert er Sachen an die Wand, natürlich muss man das Alles selber abschreiben, denn dadurch lernt man ja, wenn man sich die Sachen selber aufschreibt. Also schreibt man die ersten fünf Zeilen von irgendwelchem Käse in Listenform oder in Stichpunkten, den es viel übersichtlicher und anschaulicher in Tabellenform im Internet gibt und es passiert NICHTS, gell, weil man die ersten fünf Zeilen schon abgeschrieben hat und man erstmal warten muss, bis er hochschiebt. „Und, haben wirs alle, kann ich wieder hochschieben?“ NATÜRLICH KANNST DU HOCHSCHIEBEN DU GESTALT JETZT MACH DOCH ENDLICH! Und wehe du erdreistest dich, der schönen Passantin im Minirock, die ihren Hund Gassi führt, durch das Fenster nachzuschauen, denn just in dem Moment, wo du dich wieder auf die Projektion des Tageslichtprojektors konzentrierst trifft es dich FUCK!!!! DIE HAT MITTLERWEILE SCHON DREIMAL HOCHGESCHOBEN UND EIN TEIL VON DEM NEUEN IST BEREITS VERDECKT UND UNWIEDERBRINGLICH VERLOREN, DENN WENN MAN JETZT ZUGIBT, DASS MAN NICHT AUFGEPASST HAT UND MAN DAS VORIGE NOCHMAL ABSCHREIBEN MUSS, DANN ERNTET MAN NUR DUMME SPRÜCHE UND DIE ANWEISUNG, SICH DAS ZEUG NACH DER STUNDE VON SEINEM NACHBARN ABZUSCHREIBEN!!!

Dann spielt sich die Sau von männlichem Lehrer vor den Mädels  noch durch die Hosentasche an seiner ungewaschenen Flöte, weil er sich an seiner Fischfrau den Geschlechtskrankheitenkatalog von Otto eingefangen hat o. Ä., und du denkst dir einfach nur: „Wie verdammt dekadent muss ich selber doch sein, dass ich mir sowas an einem Samstag antue?“

Und dann kommen immer diese Lückentexte. Ja, jeder füllt jetzt mal den Lückentext aus. Das Ausfüllen dauert 5 Minuten, aber wir warten alle 15 Minuten, also wieder aus m Fenster geschaut, so dass man irgendwann aus seiner Trance gerissen wird, weil irgendjemand gerade ein Stichwort aus dem Lückentext erwähnt hat. So, das Wort, dass man in den Lückentext geschrieben hat, ist natürlich falsch oder unpräzise ausgedrückt. Also Radierer, das Zeug radieren, das richtige hinschreiben, warten, bis die nächste Lücke drankommt. Ach, Schule kann so schön sein…

Egal, lasst uns wieder ernst werden: Wir haben drei Sachen herausgearbeitet:

  • Zeit sparen beim Lernen
  • Informationen aus mehreren Quellen so zusammenstellen, dass man sie selber leicht versteht und somit gut wiederholen kann
  • Die Informationen in einer sehr kompakten INformationsdichte, so dass man möglichst wenig Palaver mitlernt, gut auffindbar, gut katalogisiert und in der richtigen Reihenfolge ablegen.

Und wie ich diese drei Kernkompetenzen realisiere, dass erfahrt ihr im nächsten Post dieser Kategorie. Ich hoffe, dieser Blogeintrag war für euch ein guter Einstieg in das Thema.

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2 Antworten zu Das Lernen Lernen #1 – Mein Lernsystem

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