Comedy #1 – Musikbegeistert und dabei lustig sein.

In der Kategorie Comedy gebe ich Tipps zu rhetorischen Mitteln, wie man Menschen zum Lachen bringen und miteinander Spaß haben kann. Ich will damit die soziale Intelligenz und die meiner Leser fördern.

Jeder von euch kennt das, irgendein Song geistert euch im Kopf herum, ihn herauszukloppen ist unmöglich, sogar in den unmöglichsten Stresssituationen im Job verfolgt er euch, wie etwa das gesamte Personal des Sacred Heart in der ersten Staffel von Scrubs.

Ich habe dieses Phänomen mittlerweile als rhetorisches Mittel entdeckt, um angespannte Situationen aufzulockern oder einfach nur witzig zu sein / Spaß zu haben. Das ganze kommt mir sehr zu Gute, da ich durch meinen übermäßigen Medienkonsum (Games, Filme, Serien, Youtube etc.), mein Interesse in die Musik und das Besuchen von Events bzw. durch Clubbesuche mir in dieser Hinsicht einen soliden Erfahrungsschatz aufgebaut habe. Ich weiß zu ziemlich jeder erdenklichen Situation einen Song oder eine Melodie, die gerade passt. Ich denke, ich sollte das eigentlich mal beruflich nutzen, z. B. als Mediengestalter :-).

Ihr wollt Beispiele? Jeder Bürohengst kennt das, wenn der Chef von nebenan ins Großraumbüro brüllt und zornig den Namen eines Mitarbeiters ruft, der bekanntermaßen erst kürzlich Mist gebaut hat. Der Brüller in dieser Situation ist das Flöten des Trauermarsches:

btw. dieses Video gehört zu einem Youtube-Channel namens „Classic Music Club“. Wer desöfteren gerne a) klassische Musik hört oder b) klassische Musik sucht, um sie medial zu nutzen, ist in diesem Channel sehr gut aufgehoben.

Im Folgenden liefere ich euch nun noch ein paar Beispiele, um euch zu inspirieren. In welcher Situation und welchen Teil des Liedes (meist nur den Refrain) ihr einsetzt, das werdet ihr mit der Zeit selbst herausfinden. Auf jeden Fall ist die Wirkung dieses rhetorischen Stilmittels äußerst effektiv, wenn richtig eingesetzt. Man erzeugt damit positive Stimmung, bringt die Leute zum Lachen und ruft meistens positive Erinnerungen hervor (z. B. an eine bestimmte Szene in einem Film/ einer Serie, was die Leute dann zusätzlich zum Lachen bringt.) Es ist mir schon passiert, dass Leute, mit denen ich auf Parties kein einziges normales Wort gewechselt habe, weil ich nicht in ihren Gesprächskreisen war und mit anderen Folks beschäftigt war, sich in positivem Sinne an mich erinnerten und mich zu späterem Zeitpunkt angesprochen haben, weil sie gehört haben, wie ich Lieder zitiere und damit Leute zum Lachen bringe.

 – kommt gut wenn eine Autoritätsperson gerade in den Raum kommt oder irgendeine mords wichtige Ansprache halten will. Sollte man dann aber nicht zu laut machen.

– gut in sehr herzergreifenden Mommenten oder wenn gerade der „schwule Moment des Tages“ ansteht.

– ist aus Rage against the Machine – Killing in the Name of. Wozu das gut ist, steht glaube ich außer Frage.

– wer gut Shaggys Stimme nachmachen kann, kann so die Schuld von sich weisen :).

Wer eine sehr dunkle Säuferstimme hat oder diese nachmachen kann, der kann sehr gut mit folgendem Werk punkten:

Ich habe das letztens eingesetzt, um die absolut unmelodiöse, kratzige Stimme von Rio Reiser in diesem Lied zu verarschen:

absolut legendär unter der Sammeldusche, wenn man das gut kann:

– garantiert der Brüller.

Oooh – You know – That tonight i m fuckin you! – sollte man natürlich nicht gegenüber derjenigen Person äußern 🙂

so, dass muss jetzt aber erstmal reichen :). Ich hoffe jedenfalls, dass ihr dieses Stilmittel jetzt für euch entdeckt habt.

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Über dafrk

IT Consultant in den Bereichen SAP, SAP HANA, Internet of Things, Digital Transformation und IT Security
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